Portieren

So klappt die sogenannte PortierungDie eigene aktuelle Rufnummer mit zu einen Prepaidanbieter mitzunehmen ist meist kein Problem. Dieser Vorgang nennt sich Portierung und jeder Anbieter ist verpflichtet die Rufnummer seines Kunden zur Mitnahme zur Verfügung zu stellen. Allerdings wird dein aktueller Anbieter garantiert dafür Kosten in Rechnung stellen. In der Regel liegt der Betrag für eine Portierung zwischen 25,00€ und rund 30,00€. Höher dürfen die Kosten nicht sein, dass ist vom Gesetztgeber (Bundesnetzagentur) so festgelegt.


Rufnummer zu einen Prepaidanbieter portieren

Bis vor kurzen war es nicht selbstverständlich dass auch Prepaidanbieter die Rufnummermitnahme angeboten haben, aktuell ist bei so gut wie jeder Prepaidkarte möglich die schon vorhandene Rufnummer mitzubringen. Portiert wird immer die komplette Nummer, also auch die Mobilfunk- Vorwahl. Insgesamt gesehen ist der Vorgang der Rufnummernmitnahme ein recht einfacher Vorgang und sieht nur auf den ersten Blick kompliziert aus. Wo die Feinheiten bei der Rufnummern- Portierung liegen, dass versuchen wir hier in diesen Artikel aufzuzeigen damit Du deine Rufnummer nicht verlierst. Denn dass kann im schlimmsten Fall passieren.

Die Kosten für die Rufnummermitnahme

Wie schon erwähnt kostet eine Portierung Geld. Einmal die Portierungsgebühren für den alten Anbieter und für den neuen Anbieter. Wobei der neue Anbieter sich hüten wird Dir die Gebühr aufzuerlegen, im Gegenteil meist wird die Übernahme geldlich sogar unterstützt. An dieser Stelle muss auch zwischen einem Wechsel von einen  Mobilfunk-Vertrag oder von einen Prepaidanbieter unterschieden werden. Die Portierungsgebühr holt sich der alte Anbieter in dem Moment des Portierungsantrages. Wer von einem Handyvertrag kommt hat damit keine Probleme, der Betrag befindet sich dann auf der letzten Abrechnung. Wer von einen Prepaidanbieter wechselt, der muss für ausreichend Guthaben auf dem Prepaidkonto sorgen da die Portierungsgebühr vom Guthaben abgezogen wird.

Die Fristen der Portierung

Um die Rufnummer mitnehmen zu können sind zwingend die Fristen einzuhalten. Im allgemeinen solltest Du schon 24 Monate bei deinen alten Anbieter sein bevor er die Rufnummer freigeben muss. Das gilt für den Handyvertrag genauso wie bei einer Prepaidkarte die auf Postpaid Basis abgerechnet wird.

Der Antrag muss bis zu 120 Tage vor Vertragsablauf beim alten Anbieter eingegangen sein. Nach Vertragsablauf ist es noch bis zu 30 Tage möglich eine Rufnummernportierung zu beantragen. Dabei ist die Bearbeitungszeit zu beachten. Also lieber frühzeitig dem Anbieter bescheid geben.

Sonderfall Prepaid zu Prepaid

Wer von einer Prepaidkarte wechselt, der muss eine Verzichtserklärung abgeben die das evtl. vorhandene Guthaben betrifft. Falls nach Beendigung des Prepaid Vertrages noch ein Restguthaben sich auf dem Prepaidkonto befindet, so verfällt das Guthaben anspruchslos.

Rufnummer Portieren, so gehts

Nach soviel Text, hier noch einmal der Ablauf:

1) Die Portierung Deiner SIM-Karte kann frühestens 120 Tage vor der Kündigung beantragt und muss bis spätestens 30 Tage (besser 20 Tage, Bearbeitungszeit beachten) nach der Kündigung durchgeführt werden. Du musst registrierter Besitzer der SIM-Karte bei Deinem alten Anbieter sein. Beachten dass Deine persönlichen Angaben identisch mit den Angaben bei Deinem alten Anbieter sind. Abweichungen können zur Ablehnung der Portierung führen.

2) Die Kündigung zum Anbieter schicken, am besten per Einschreiben mit Bestätigung

3 ) Der alte Anbieter antwortet mit Bestätigung der Kündigung mit einen Zeitpunkt. Dieser Zeitpunkt ist der Portierungszeitpunkt.

4) Jetzt kannst Du einen Prepaidanbieter auswählen. Achte unbedingt darauf das bei der Bestellung die Rufnummernmitnahme möglich ist und trage dort Deine Daten ein (alte Rufnummer, alten Anbieter, und Vertragsende)

5) Du erhälst eine neue Simkarte von dem neuen Anbieter. Lege Sie erst ein wenn deine alte Nummer abgeschaltet ist.

6) Deine alte Mobilfunk Rufnummer wird zum Kündigungsdatum auf  Deine neue SIM-Karte übertragen. Dabei kann es passieren das Abschalten und Anschalten sich nicht überschneiden. Du kannst also evtl. zwischendurch an dem Tag der Portierung eine Weile nicht erreichbar sein.


Denke bei Punkt 1 daran dass Du bei einer Prepaidkarte mit der Kündigung die Verzichterklärung ausfüllst.

 

 


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