Umkämpfter Prepaidmarkt

Ausblick Handy PrepaidWie umkämpft ist der Prepaidmarkt wirklich?

Immer mehr Prepaidkarten treten auf dem deutschen Mobilfunkmarkt auf, nur wenige wie die RTL und Ebay Prepaidangebote verschwinden wieder in der Versenkung. Insgesamt sind aktuell über achtzig!!! verschiedene Prepaidanbieter bzw. Prepaidkarten zu bestellen. Vom Kfz-Ersatzteilhändler (A.T.U.) über Lebensmittel-Discounter (EDEKA, Plus-jetzt netto u-.w.) bis zur Erotic Sim-Karte (Sim69) sind viele Branchen auf dem Mobilfunkmarkt vertreten. Auffällig ist das kein Netzbetreiber seine Prepaidangebot forciert. Die D1 Prepaidkarte Xtra der Telekom Mobilfunk schleppt sich seit Jahren dahin, lieber wird ein eigener Discounter wie Congstar ins Rennen geschickt. Ebenso sieht es bei Vodafone aus, interessante Angebote der CallYa Karte werden wieder eingestellt und mit o.tel.o viel zu spät ein Congstar-Pondon mit sehr ähnlicher Zielsetzung ins Leben gerufen. Die Xtra und Callya Karte glänzen nur durch Flatoptionen und der Möglichkeit der subventionierten Handys. Ähnlich sieht es bei E-Plus und o2 aus. Während E-Plus sich vor geraumer Zeit Simyo ganz einverleibt hat glänzt o2 mit dem Discounter Fonic. Bei den o2 Lop Angeboten steht einfach der viel zu hohe Preis im Weg, selbst bei o2o und Kostenbremse muss man schon ein Extremtelefonierer sein damit sich o2o Prepaid zum telefonieren lohnt.

In der Summe gesehen haben die Netzbetreiber als alle einen Discounter mit 9ct für SMS oder Telefonat

Die Stunde der Prepaid-Discounter

Der Mobilfunkmarkt steht vor einen neuerlichen Wandel. Während UMTS wegen fehlender Angebote nur schleppend angenommen wurde ist UMTS mit Datenbeschleunigung der Markt der Zukunft. Dies zeigt auch die aktuell immernoch laufende Versteigerung von weiteren UMTS Frequenzen. Die neue Generation der Handys erweckt jetzt das Interesse nach schnellem Internet unterwegs. Von den Netzbetreiber-Discounter geht Fonic als erster auf die neuen Bedürfnisse der User ein und hat eine Handy-Flatrate mit HSDPA ins Programm genommen. Vorgelegt haben diese Tarife hello mobil und Disco-Marke von eteleon mit DiscoPlus. Beide haben den Vorteil das telefonieren und SMS schreiben noch günstiger ist als bei Fonic, nutzen aber in Kooperation auch das o2 Netz. Um den eigenen Handy Verträgen nicht ins Gehege zu kommen sind die Netzbetreiber bei Prepaid (noch) zurückhaltend. Hier schlägt die Stunde der Discounter. Egal in welchem Netz, höchstens 9 Cent egal ob für die SMS oder Telefonieren sind der obere Rand der Fahnenstange. Teuerere Tarife werden meist per Freikarten veramscht. Aktuell haben die 8ct Prepaidkarten die Nase vorn, am besten wie hello oder DiscoPlus mit Flatrate-Optionen für Internet oder Telefon. Weiter mit vorne dabei ist die Prepaidkarte DiscoTel im 8ct Sektor, rechnerisch ist DiscoTel wegen des bekannten 0,5ct Bonus am günstigsten. Der Nachteil der 8ct Tarife ist gleichzeitig der Vorteil der 9ct Tarife. Die billigere Variante der Prepaidkarten sind reine Internetkarten, die 9 Cent Tarife sind in der Regel nicht so unnahbar. Die Prepaidkarten können meist über sogenannte Voucher (Guthabenkarte oder BON ) aufgeladen werden. Diese Aufladetankstellen finden Sie immer in der Nähe. An der Tankstelle, im Supermarkt oder der Drogerie, sogar der nächste Kiosk kann für schnelle Aufladung sorgen. Diese Nähe haben die acht Cent Tarife nicht.

Die Zukunft der Prepaidkarten

Es werden sicher noch einige Prepaidkarten auf den Markt kommen. Es werden sicher noch mehr mehr Prepaidkarten den Markt verlassen, siehe RTL mobil und die Ebay Prepaidkarte. Doch die Menge der Karten wird erhalten bleiben, da häufig auch die Karten in Kooperation wie Blau.de und Pluskom usw. laufen. Wer seine Tarife an die neuen Bedürfnisse der User ausrichtet mit mobilen Internet und günstigen Preisen, der wird in der Gunst der Kunden weiter oben stehen.

 

 

 

 

 

 

Prepaid Handykarten

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